Voraussehen mit bester Technik

Das frühzeitige Erkennen von Schäden am Rotorblatt ist im Sinne aller Beteiligten. Minimale Schäden können – im Laufe der Zeit – bis zum Bruch eines Rotorblattes führen.
Die Oberfläche des Rotorblattes ist eine spezielle, technisch hochentwickelte Polymerschicht. Diese Schicht schützt das Composite-Bauteil gegen Wind, Sonne und andere Einflüsse. Ist jedoch die Schutzschicht beschädigt, sind die innen liegenden Bauteile Wind und Wetter ausgesetzt.
Der stete Tropfen höhlt den Stein.

Erosion, Vogelschlag oder einfach fehlerhafte Produktion können  kleine Risse in der Oberfläche erzeugen. Lösen sich Gelegeteile von einander spricht man von Delamination, was bei hoch beanspruchten Bauteilen wie den Rotorblättern leicht vorkommen kann.

Aktuell wird davon ausgegangen, dass etwa die Hälfte der aktuell an den Windkraft-Anlagen montierten Rotorblätter mit Schäden behaftet sind. Inwieweit diese Schäden einen strukturellen Einfluss haben kann nur durch Spezialisten ermittelt werden.

Eine regelmäßige, präventive und richtlinienkonforme Wartungen trägt wesentlich dazu bei, die Lebensdauer eines Rotorblattes von 20 Jahren zu erreichen, sowie Effektifität und Ertrag zu gewährleisten.